21.09.2001

ATM

Bildquelle: FuZo

Netzwerkausbau erleichtert Stellenabbau

Um dem erwarteten Ansturm auf Breitband-Datenübertragung gerecht zu werden, investiert die Telekom Austria in die Erweiterung ihres Breitbandnetzes ATM [Asynchronous Transfer Mode].

Alcatel und Siemens haben jetzt den Zuschlag für einen 17 Millionen Euro [233,93 Mio. ATS] schweren Netzausbau erhalten, worin ein Jahr Wartungskosten inkludiert sind.

Die Telekom Austria erwartet damit Einsparungen bei Personal- und Betriebskosten mit Hilfe eines neuen Netzwerkmanagements, genannt Newbridge-Technologie.

Reduktion der Mitarbeiterzahl

Ein weiterer Rationalisierungsaspekt: Die vom Telekom-Austria-Vorstand angepeilte Reduktion der Mitarbeiterzahl um ein Drittel [5.000] bis 2005 wäre ohne Umstellung auf die neue, wartungsärmere Netzwerktechnologie nicht möglich.

Die hohe Nachfrage nach ADSL-Anschlüssen und der damit verbundene deutlich steigende Datentransfer erfordern die Erweiterung des ATM-Netzes, sagte Telekom-Austria-Sprecher Martin Bredl.

Österreich nehme laut einer Untersuchung im "Economist" mit derzeit rund 80.000 ADSL-Anwendern weltweit den vierten Platz bei der Verwendung von ADSL ein.

50.000 ADSL-Anwender mehr

Heuer habe die Zahl der ADSL-Anwender in Österreich um 50.000 zugenommen.