21.09.2001

MUSIK@ZUFALL

Bildquelle: FuZo

Terroranschläge als Zahlenspielerei

Wie alle unfassbaren Ereignisse in der Geschichte werden nun auch die Terroranschlägen auf das World Trade Center als Beweisstücke einer zeitüberschreitenden kosmischen Fügung hergenommen, die in Nostradamus-Prophezeiungen und bizarren Zahlenspielen ihren Ausdruck findet.

So verblüffen derzeit das makabre Verfallsdatum des Domain-Namens "saudi-binladin-group.com" und die scheinbare Entlarvung eines Terrorflugs durch einen Microsoft-Schrifttyp.

Domain-Grabber und Bin Ladin

Domain-Grabber dürfte daher die Tatsache interessieren, dass die Domain "saudi-binladin-group.com" der Binladin International Group wieder zu kaufen ist.

Noch interessanter ist der Tag, an dem die Eigentümer ihren Anspruch auf die Adresse verloren haben: Es war der 11. September 2001.

Die Binladin International Group gehört allerdings nicht Osama bin Laden, sondern einem seiner Brüder, eine Tatsache, die das Verfallsdatum um so mehr als makabren Zufall erscheinen lässt.

Die Bestimmung des Flugs Q33 NY

Die Bestimmung des Flugs Q33 NY - der Flug, der angeblich in den Südturm des WTC stürzte - stand laut Microsoft-Word-User schon immer fest. Zumindest seit der Erfindung der elektronischen Textverarbeitung und des Microsoft-Wingdings-Schrifttyps.

Jux oder Weltverschwörung

So gilt es, die vermeintliche Kennnummer des Fluges in Word einzutippen, besagte Schriftart anzuwählen und - für die größere Wirkung - auf 26 zu vergrößern.

Plötzlich scheint sich ein schier unglaublicher Zusammenhang zwischen dem Software-Konzern und den Terroranschlägen aufzutun.

Q33 NY verwandelt sich in ein Flugzeug, zwei Türme, einen Totenkopf und einen Davidstern.

Bevor Microsoft-Paranoiker und gestresste Word-User die nächste Weltverschwörung verkünden, gilt es nochmals genauer hinzuschauen.

Q33 NY mag eine Kennummer sein. Aber sie gehörte defintiv nicht einer der beiden WTC-Unglücksmaschinen, auch nicht den restlichen zweien, die entführt worden waren.