Terrror mit Auswirkung auf WinXP-Start
Die Terroranschläge in den USA könnten sich nach Einschätzung von Analysten auch auf den Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows XP auswirken, von dem sich die Technologie-Branche neue Impulse versprochen hat.
Nachlassendes Vertrauen der Verbraucher könnte die erhofften positiven Effekte auf die Verkaufszahlen von PCs durch die Einführung von Windows XP zunichte machen, sagten US-Analysten gestern.
Die Experten hatten damit gerechnet, dass der XP-Start zu steigenden PC-Verkäufen führen würde.
Erste Windows-XP-PCs kommenVerbraucher verunsichert
"Mindestens 70 Prozent der Verbraucher müssten ihre Systeme aufrüsten, um XP benutzen zu können", sagte Kevin McCarthy, Analyst bei Credit Suisse First Boston.
Diese Entscheidung könne aber nach den Ereignissen in den USA auch leicht aufgeschoben werden. "Angesichts des gesunkenen Verbrauchervertrauens gehen wir davon aus, dass die Einführung den PC-Verkäufen kurzfristig keinen Auftrieb geben wird."
Eine Microsoft-Sprecherin äußerte sich nicht näher zu dem Verkaufsstart, der in den USA und Europa für den 25. Oktober geplant ist. Unterdessen teilte Microsoft mit, dass Windows XP in Japan vom 16. November an verkauft werden solle.
