Kuba nutzt E-Commerce gegen US-Embargo
Kuba hat entdeckt, dass man mit dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über das Netz Geld verdienen und das US-Embargo umgehen kann.
Die Zahlungen für Hotelzimmer und Geschenke wie Zigarren werden auf Banken in Ländern umgeleitet, die von dem US-Embargo nicht betroffen sind. Interessenten außerhalb Kubas können mit Kreditkarten von US-Banken bezahlen.
Finanzministeriums verbietet Einkauf
Eine Sprecherin des US-Finanzministeriums betont, Amerikanern sei
es verboten, auf diesen Websites einzukaufen. Wie sie identifiziert
werden könnten, ist allerdings unklar, da Transaktionen zum Beispiel
über kanadische Banken laufen.
CubawebPolitische Ansichten verbreiten
Kuba nutzt das Internet mehr und mehr, um seine politischen Ziele zu verbreiten.
Jeder kann inzwischen mehr als 200 kubanische Websites besuchen, die über das US-Handelsembargo, das Vorgehen der Washingtoner Regierung gegen Embargobrecher und vieles andere berichten.
Einkünfte zu sichern und die politischen Ansichten zu verbreiten, das seien die Hauptziele der kubanischen Internet-Politik, wie Melchor Gil Morell, der stellvertretende Minister für Informatik und Kommunikation, erläutert.
Geld auf kubanische Konten überweisen
Auf der offiziellen Regierungs-Website Cubaweb gibt es eine
Rubrik namens Quick Cash, über die Menschen mit ihrer Kreditkarte
Geld auf ein kubanisches Konto überweisen können.
Cubaweb Quick Cash
