Oracle blickt in düstere Zukunft
Nach den US-Terroranschlägen blickt auch die vormals zuversichtliche Oracle Corp, Redwood, eigenen Angaben zufolge "düster" in die Zukunft.
CFO Jeff Henley sagte auf einer Internet-Bräsentation nach Vorlage der Halbjahreszahlen am Montag, dass niemand die Folgen der Terroranschläge auf die US-Wirtschaft oder Oracle voraussagen könnte.
Gewinn auf Niveau des ersten Quartals
Henley erwartet Umsatz und Gewinn im dritten Quartal [30.
November] nur auf dem Niveau der ersten beiden. Die Margen dürften
nach Ansicht des Softwareunternehmens zumindest stabil bleiben,
könnten allerdings auch steigen, hieß es weiter.
Oracle mit GewinnsteigerungErwartungen
Im ersten Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hatte Oracle mehr als im Vorjahr verdient und die Erwartungen von Analysten übertroffen.
Analysten hatten in einer Umfrage von Thomson Financial/First Call für das zweite Quartal 2001/2002 einen Gewinn je Aktie von elf Cents prognostiziert.
Im zweiten Quartal 1999/2000 hatte Oracle bei einem Umsatz von 2,66 Milliarden USD je Aktie elf Cents verdient. Die Lizenzeinnahmen hatten dabei 1,1 Milliarden USD betragen.
Bessere Adressen als Oracle
Analysten zeigten sich nun unsicher, wann das Unternehmen die Talsohle verlassen werde. Zwar sei Oracle nach wie vor "ein großartiges Unternehmen", doch gebe es bessere Adressen, um Geld zu investieren, so Analyst George Chandler von Frost Securities.
