13.09.2001

US-ANSCHLÄGE

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Datenrettung in der Katastrophe

Nach den Terroranschlägen in den USA meldet sich sich jetzt auch die Datensicherungs-Branche vielfach zu Wort und weist auf die Notwendigkeit von externen Back-ups hin.

Als Beispiel wird dabei immer wieder der Broker Morgan Stanley Dean Witter genannt, der eine noch unbekannte Zahl von Mitarbeitern und die Firmenzentrale im WTC verlor, aber durch externe Back-ups keine Datenverluste zu verzeichnen hat.

Geschäfte mit der Katastrophe

Die auf Datenrettung und Wiederherstellung von Kommunikations- und Netzwerkstrukturen spezialisierte Firma Uptime Integrated Systems [UIS] verlagert derzeit seine Teams in die Katastrophengebiete der USA. Viele Netzwerke von Firmen seien durch den Terroranschlag unbrauchbar, hieß es von UIS.

Zwar seien die Netzwerke der Banken, Behörden und Krankenhäuser betriebsbereit, so UIS, vielen anderen Unternehmen fehle es aber an Notfallplänen.

An die Rettung von Festplatten oder anderen Speichermedien denkt UIS nicht, was in Anbetracht der Bilder des völlig zerstörten World Trade Center einleuchtet. Vielmehr will UIS Schadensbegrenzung anbieten, indem es versucht, gekappte Netzwerke zu reparieren und möglicherweise noch vorhandene Daten zu retten.