Die Anschläge und die Konjunktur
Die Terroranschläge in den USA dürften der Investmentbank Goldman Sachs zufolge die aktuelle Konjunkturschwäche in Europa verschärfen.
Die Anschläge belasteten voraussichtlich das Verbrauchervertrauen und verzögerten damit die wirtschaftliche Erholung, teilte Goldman Sachs mit.
Die weitere Entwicklung werde davon abhängen, wie aggressiv die Notenbanken die Geldpolitik in den kommenden Wochen lockerten.
Außerdem sei die Entwicklung der Rohölpreise entscheidend. Dabei dürfte der deutliche Preisanstieg nach den Anschlägen nur kurzfristig sein.
Abwärtstrend an den Börsen hält anSicherheit gefragt
Laut Goldman Sachs wird außerdem die europäische Aktienstrategie "auf den Kopf" gestellt. Ein Portfolio, das von der Erholung der Märkte abhängig sei, sei nicht länger zu vertreten.
Verbesserte Geschäftsaussichten gibt es aber für die Telekom- und die Sicherheitsbranchen.
