Gemischte Bilanz für US-Musikindustrie

2005
06.01.2006

Der Absatz von Musikalben hat sich 2005 in den USA auf einen neuen Tiefstand begeben, digitale Downloads boomen dafür.

Mit 618,9 Millionen Stück wurden 7,2 Prozent Alben weniger als 2004 verkauft. Damit sind die Albenverkäufe auf den tiefsten Stand seit 1996 gefallen, berichtet das Marktforschungsinstitut Nielsen Soundscan.

Der Trend vom Vorjahr, als sich der Albenabsatz wieder leicht nach oben bewegte, konnte sich nicht durchsetzen.

Selbst der Boom der digitalen Downloads konnte den Abwärtstrend nicht aufhalten: Mit 335 Millionen digitaler Musiktitel wurden 2004 online zwar 150 Prozent mehr Songs gekauft als noch 2004. Beim Gesamtabsatz bleibt aber immer noch ein Minus von 3,9 Prozent über.

Gesamt-Absatz gestiegen

Der Download von ganzen Alben hat sich von 5,5 auf 16,2 Millionen und damit um 194 Prozent gesteigert. Insgesamt machte der Verkauf an digitalen Alben im vergangenen Jahr 2,6 Prozent alle Longplay-Verkäufe aus.

Der gesamte Absatz aller Musikmedien, also inklusive Alben, Singles, Musik-Videos und digitalen Downloads, hat sich aut Nielsen um 22,7 Prozent auf erstmals über eine Milliarde Stück erhöht.