Microsoft schließt WMF-Lücke
In einer schnellen Aktion hat Microsoft nun einen Patch für die so genannte WMF-Lücke bereitgestellt.
An sich war der Patch erst für den 10. Jänner angekündigt, doch offenbar war der Druck zu groß geworden.
Zuletzt sorgte der russische Programmierer Ilfak Guilfanov mit einem hausgebastelten Patch für die Lücke, der sogar von Herstellern von Sicherheits-Software empfohlen wurde, für Aufsehen.
Offiziell heißt es von Microsoft, dass die Tests früher als erwartet fertig gestellt werden konnten. Zusätzlich komme man auch dem Wunsch vieler Kunden nach, den Patch schnellst möglich zu veröffentlichen, so Microsoft.
Der Patch ist für Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003.
Gefahr für 98 und ME nicht groß genug
Windows 98 und ME enthalten laut Microsoft zwar die Lücke, doch dort ist die Gefahr eines Angriffs offenbar nicht groß genug.
Microsoft patcht nur mehr kritische Lücken bei diesen Auslaufmodellen seines Betriebssystems. Für alle anderen Systeme wird der Patch dringend empfohlen.
