UMTS-Auktion soll verschoben werden
Die Versteigerung von UMTS-Lizenzen in den USA soll um zwei Jahre verschoben werden. Das fordern das US Commerce Department und andere Regierungsorganisationen.
Laut derzeitiger Rechtslage sollte die Auktion bis 30. September 2002 abgeschlossen werden. Bis dahin fordert das Gesetz die Überweisung des Erlöses aus der Versteigerung an das Finanzministerium.
Suche nach geeigneten Frequenzen
Das US Commerce Department erklärte, dass mehr Zeit notwendig
sei, um geeignete Frequenzen für den Einsatz für mobile Anwendungen
der dritten Generation zu finden. Nancy Victory, die Leiterin der
National Telecommunications and Information Administration [NTIA],
sagte, sie erwarte eine entsprechende Gesetzesänderung. Die im
Gesetz genannten Frequenzen von 1710 bis 1755 MHz und 2110 bis 2150
MHz werden derzeit vom US-Verteidigungsministerium für die
Übertragung von sensiblen Daten genutzt.
NTIA
Frequenzen der Amateurfunker bedrohtAmerika als UMTS-Nachzügler
Anfang August hat die Unternehmensberatung Frost & Sullivan eine Studie veröffentlicht, derzufolge in den USA Mobiltelefonnetze der dritten Generation erst nach dem Jahr 2007 in Betrieb gehen werden.
Als Gründe werden die schlechte Finanzlage der Netzbetreiber und -ausrüster, Probleme bei der Frequenzvergabe, Schwierigkeiten beim Netzaufbau sowie die ungewisse Verfügbarkeit von Endgeräten genannt.
Statt UMTS setzen die US-Mobilfunkanbieter lieber auf den US-spezifischen CDMA-Standard für die mobile Datenübertragung.
UMTS-Start in den USA nicht vor 2007
