Ericsson Österreich baut 80 Stellen ab
Ericsson streicht in Österreich 80 Arbeitsplätze. Wie das Unternehmen am Freitag am Firmensitz der deutschen Tochter in Düsseldorf mitteilte, ist das die Folge der zum 1. September erfolgten Zusammenlegung der Länderorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in den drei Ländern werde dadurch von derzeit 3450 auf 2890 sinken. In Deutschland fallen 400 Arbeitsplätze weg, in der Schweiz sind es wie in Österreich jeweils rund 80 Stellen.
Weltweit werden 17.000 Stellen abgebaut
Von den 400 in Deutschland bei Ericsson direkt wegfallenden
Arbeitsplätzen würden 150 ausgelagert. Auch in Österreich und der
Schweiz werde die Möglichkeit des Outsourcings geprüft. Mit den
Stellenstreichungen zog das Unternehmen nach eigenen Angaben die
Konsequenzen aus dem im April angekündigten weltweiten
Effizienzsteigerungsprogramm, das den unter hohen Verlusten
leidenden Konzern wieder in die Gewinnzone bringen soll. Weltweit
sollen 17.000 Stellen bei Ericsson wegfallen.
Ericsson sieht schwarzNeue DACH-Organisation
Die bisherigen Ericsson-Verwaltungen werden demnach in der neuen Organisation DACH [D für Deutschland, A für Österreich und CH für die Schweiz] mit Sitz in Düsseldorf zusammengefasst.
Geführt werden soll die Regionalorganisation vom bisherigen Präsident der Ericsson Schweiz AG, Kristian Teär.
