HP mit ungebremstem Übernahmeappetit
Hewlett-Packard hat durch die Fusion mit Compaq offenbar seinen Übernahmeappetit noch nicht gestillt.
Das Unternehmen kündigte an, die restlichen Anteile des Herstellers von digitalen Farbdruck-Systemen, Indigo, zu übernehmen.
HP besitzt bereits 13,4 Prozent der Indigo-Aktien. Als Kaufpreis wurden 882 Millionen USD in Aktien und Cash genannt.
Den Indigo-Aktionären wurden entweder 7,50 USD in HP-Aktien oder sechs USD in Aktien plus weitere 253 Millioen USD in Cash geboten. Mit der Übernahme von Indigo will Hewlett-Packard vor allem seine Marktposition im Bereich digitale High-End-Farbdruck-Systeme stärken.
IndigoDetails
Die Ausschüttung der Barmittel ist aber an gewisse Umsatzauflagen gebunden.
Indigo muss demnach in den nächsten drei Jahren einen Umsatz von 1,6 Milliarden USD erwirtschaften, damit die Aktien-Cash-Variante wirksam wird.
Bereits vor einem Jahr hatte HP mit dem niederländischen Unternehmen einen weit reichenden Kooperationsvertrag abgeschlossen.
