HP zeigt ersten PDA mit Pocket PC 2002
Microsoft hat auf der Demomobile-Konferenz in La Jolla/Kalifornien sein neues Betriebssystem Pocket PC 2002 für PDAs vorgestellt. Hewlett-Packard zeigte dort mit dem "Jornada 565" und "568" bereits die ersten Endgeräte mit dem OS.
Die PDAs sollen in den USA am 4. Oktober gleichzeitig mit dem offiziellen Launch des PDA-Betriebssystems auf den Markt kommen.
Die Oberfläche des OS ähnelt dem Desktop-Betriebssystem Windows XP. Nutzer können auch personalisierte Bildschirmanzeigen [Skins] erstellen. Pocket PC 2002 wurde insbesondere für den Einsatz in Unternehmen optimiert. Mit den neuen Terminal-Services können Außendienstmitarbeiter laut Microsoft via VPN sicher auf das Firmennetzwerk zugreifen. Auch im Bereich der drahtlosen Kommunikation hat das Unternehmen einiges getan. Das neue PDA-OS unterstützt Bluetooth und den W-LAN-Standard 802.11b . Auch die Verbindung mit GPRS-Handys soll möglich sein.
Neues Microsoft-System für HandheldsErste Geräte
Auf der Demomobile-Konferenz zeigte Hewlett-Packard bereits die ersten PDAs mit Pocket PC 2002. Sie unterscheiden sich lediglich in der Speicherkapazität und dem Preis.
Der "Jornada 565" kostet mit 32 MB RAM 599 USD, der "Jornada 568" mit 64 MB RAM 649 USD.
Die sonstige Ausstattung der neuen Jornadas kann sich sehen lassen. Beide Geräte arbeiten mit einer 206-MHz-StrongARM-CPU von Intel und bieten einen Slot für CompactFlash-Karten.
Das reflexive Display stellt bei einer Auflösung von 240 mal 320 Pixeln und 16 Bit Farbtiefe 65.536 Farben dar. Ein Lithium-Polymer-Akku soll für eine lange Akkulaufzeit sorgen.
Die Zukunft der Jornada-Serie steht aber nach der Übernahme Compaqs durch Hewlett-Packard in den Sternen. Schließlich hat Compaq mit dem iPaq den erfolgreichsten Pocket-PC in seinem Angebot. Möglicherweise stellt HP seine Jornada-Familie zu dessen Gunsten ein.
