Hi-Tech statt Büromöbeln
Das Nachbeben von Dot.Com-Sterben und Telekomkrise habe man Anfang August besonders deutlich gemerkt, sagt Matthias Limbeck, Geschäftsführer der Reed Messen Wien.
Als die Rechnungen an die Aussteller hinausgingen, hätten noch sehr viele kleine Unternehmen vor allem aus der Softwarebranche abgesagt. Von den Großen wiederum hatten einige ihre Budgets für 2001 bereits verplant gehabt - ohne die Ifabo einzuberechnen, so Limbeck weiter.
Erwartungen
Seit dem Ankick im Jänner habe die Reed-Mannschaft die IT-Branche
umfangreich befragt, was sie sich genau von einer runderneuerten
Ifabo erwarte.
Die schwierige Wiedergeburt der Ifabo"0,0 Prozent Vertrauen"
Nicht wirklich hilfreich, die Entscheidungträger vom Relaunch der Traditionsmesse zu überzeugen, sei der Umstand gewesen, dass bei den Gesprächen immer wieder "0,0 Prozent Vertrauen in das alte Management der Ifabo" herauszuhören war.
Die völlig Abkehr vom Prinzip des reinen "Quadratmeterverkaufens" etwa an Möbelhersteller und Fußreflexzonen-Masseure schlage sich auch in den Zahlen der Aussteller nieder.
Das Ziel
Mit knapp 280 Ausstellern liegt man zwar unter Plan, doch im Jahr
eins des Neubeginns, genau in einem Wellental der Konjuktur, sei
"wirtschaftlicher Erfolg noch nicht im Vordergrund". Ziel ist
vielmehr, den neuen Messetermin in der IT-Branche fix zu etablieren.
Ifabo neu50 Prozent Erstaussteller
Für den weiteren Erfolg optimistisch stimme, so der Reed-Geschäftsführer weiter, dass gut die Hälfte Erstaussteller seien.
Am Ziel, das die alte Ifabo nicht erreicht hat, nämlich zur führenden Fachmesse für Österreich und das mittlere Osteuropa aufzusteigen, habe sich nichts verändert, so Limbeck abschließend.
Die Ifabo 2001 startet am Dienstag, dem 11. September und dauert bis Freitag, 14. September.
