31.08.2001

NO BALL

Maus mit Beschleunigungssensoren

Die Technologie-Entwicklungsgruppe [TEG] des deutschen Fraunhofer-Instituts hat eine Maus entwickelt, die ohne Kugel oder optische Sensoren arbeitet.

Die Maus misst die Bewegungen mit Beschleunigungssensoren. Das dafür neu entwickelte Verfahren zur Auswertung der Beschleunigungssignale wurde zum Patent angemeldet. Die TEG-Maus ist dadurch völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Unterlage funktionsfähig.

Schmutz-Resistent

Laut Angaben der TEG verbraucht die Beschleunigungsmaus wesentlich weniger Energie als eine optische. Dadurch wird sie für kabellose Anbindung, etwa Funk oder Infrarot, interessant.

Gegenüber Rollkugelmäusen hat sie den Vorteil, dass sie beim Gebrauch nicht verschleißt oder verschmutzt. Durch das vollständig geschlossene Gehäuse soll sie auch in feuchter oder staubiger Umgebung einsetzbar sein.

In Zukunft will die TEG die Miniaturisierung der Maus vorantreiben. Als nächstes wollen die Forscher eine Ein-Finger-Maus entwickeln. Bereits heute seien zweiachsige Beschleunigungssensoren mit einer Kantenlänge von nur fünf Millimetern verfügbar.