Handspring bringt zwei Smartphones
Handspring hat von der US-Kontrollbehörde FCC die Genehmigung für zwei Handy-PDAs erhalten. Neben den klassischen PDA-Funktionen soll man mit den Geräten telefonieren und im Internet surfen können.
Dokumente , die die FCC auf ihrer Webseite veröffentlicht hat, geben einen groben Überblick über die zu erwartenden Palm-OS-Geräte. Eine deutsche Handspring-Sprecherin konnte die genannten Features allerdings nicht bestätigen.
HandspringManhattan
Der interessantere der Handy-PDAs trägt den Codenamen "Manhattan". Er soll wie der E-Mail-Pager "Blackberry" von RIM eine integrierteTastatur besitzen und unter dem Namen "Treo k180" vermarktet werden.
Beim zweiten Gerät [Codename "Shea", Markenname "Treo g180"] setzt Handspring wie bei den Visor-PDAs üblich auf Graffiti sowie eine virtuelle Tastatur.
Beide Modelle verfügen über Telefonie- und Modemfunktion. Zum Surfen im Web dient der Blazer-Browser von Handspring. Damit stellt das Unternehmen endlich eine All-in-one-Lösung zum Telefonieren und die Internet-Verbindung bereit.
Bisher musste man noch auf das Modul VisorPhone für den Springboard-Slot zurückgreifen.
Ohne Springboard-Slot
"Manhattan" und "Shea" besitzen einen aufladbaren Akku sowie ein serielles oder USB-Kabel für die Verbindung zum PC.
Die aufklappbare Schutzklappe dient beim Telefonieren als Ohrmuschel, das Mikrofon befindet sich am unteren Ende der Geräte. Glaubt man den von veröffentlichten Fotos , kommen die PDA-Handys ohne den Handspring-üblichen Springboard-Slot für Erweiterungen auf den Markt.
Wann und zu welchem Preis die beiden Smartphones erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt.
Auch Mitbewerber Palm scheint mit dem i705 einen Wireless-PDA zu planen. Die Genehmigung für das Gerät hat der PDA-König von der FCC anfangs dieser Woche erhalten. Der i705 soll den Zugriff auf Unternehmensdaten sowie eine Always-on-E-Mail-Verbindung erlauben. Im Unterschied zu den beiden Handspring-Modellen scheint das Palm-Gerät aber keine Telefonie-Funktion zu besitzen.
