29.08.2001

MANHATTAN

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Handspring bringt zwei Smartphones

Handspring hat von der US-Kontrollbehörde FCC die Genehmigung für zwei Handy-PDAs erhalten. Neben den klassischen PDA-Funktionen soll man mit den Geräten telefonieren und im Internet surfen können.

Manhattan

Der interessantere der Handy-PDAs trägt den Codenamen "Manhattan". Er soll wie der E-Mail-Pager "Blackberry" von RIM eine integrierteTastatur besitzen und unter dem Namen "Treo k180" vermarktet werden.

Beim zweiten Gerät [Codename "Shea", Markenname "Treo g180"] setzt Handspring wie bei den Visor-PDAs üblich auf Graffiti sowie eine virtuelle Tastatur.

Beide Modelle verfügen über Telefonie- und Modemfunktion. Zum Surfen im Web dient der Blazer-Browser von Handspring. Damit stellt das Unternehmen endlich eine All-in-one-Lösung zum Telefonieren und die Internet-Verbindung bereit.

Bisher musste man noch auf das Modul VisorPhone für den Springboard-Slot zurückgreifen.

Ohne Springboard-Slot

"Manhattan" und "Shea" besitzen einen aufladbaren Akku sowie ein serielles oder USB-Kabel für die Verbindung zum PC.

Die aufklappbare Schutzklappe dient beim Telefonieren als Ohrmuschel, das Mikrofon befindet sich am unteren Ende der Geräte. Glaubt man den von veröffentlichten Fotos , kommen die PDA-Handys ohne den Handspring-üblichen Springboard-Slot für Erweiterungen auf den Markt.

Wann und zu welchem Preis die beiden Smartphones erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt.

Auch Mitbewerber Palm scheint mit dem i705 einen Wireless-PDA zu planen. Die Genehmigung für das Gerät hat der PDA-König von der FCC anfangs dieser Woche erhalten. Der i705 soll den Zugriff auf Unternehmensdaten sowie eine Always-on-E-Mail-Verbindung erlauben. Im Unterschied zu den beiden Handspring-Modellen scheint das Palm-Gerät aber keine Telefonie-Funktion zu besitzen.