Prozessorwechsel im laufenden System
Intel testet derzeit den Summit-Chipsatz von IBM für seine künftige Generation von Server-Prozessoren.
Dies betreffe den 32-Bit-Nachfolger des Xeon und den 64-Bit-Nachfolger des Itanium [Codename Mc Kinley], teilte IBM mit. Die CPUs sollen in neuen IBM-Servern zum Einsatz kommen.
Vier Blöcke von je vier Xeon- Prozessoren
Laut IBM steigert Summit die Systemleistung, da sein Controller
die CPUs zu jeweils kompletten Clustern zusammenschließt. So "kann
man zum Beispiel bis zu vier Blöcke von je vier Xeon- Prozessoren zu
einem 16-Wege-Server verbinden" [IBM] und so die Datentransferraten
zwischen den Prozessoren erhöhen.
IBM Intel-based serversKomponentenwechsel ohne Downtime
Der so genannte Level-4-Cache soll die Latenzzeiten von Speicherzugriffen von typischerweise 60 Nanosekunden auf unter 30 Nanosekunden senken.
Über sein Power-Management kann Summit einzelne Arbeitsspeicherchips und Prozessoren ganz abschalten.
Dadurch ist man IBM zufolge in der Lage, Speichereinheiten und Prozessoren auszutauschen, ohne den Server komplett abschalten zu müssen.
Erscheint Ende 2001
Ende 2001 will IBM seinen Server mit der 32-Bit-Architektur auf den Markt bringen, der 64-Bit-Server soll Mitte 2002 folgen.
