RTR gibt Startschuss für digitales TV
Der Startschuss für die Digitalisierung der heimischen TV-Landschaft ist - zumindest von Seiten der Technik - gefallen.
Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH [RTR] hat heute im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" eine Studie zur "Berechnung und Festlegung von Sendestandorten für digitales, terrestrisches Fernsehen in Österreich" ausgeschrieben.
Wie RTR-Sprecherin Daniela Andreasch auf APA-Anfrage erklärte, handle es sich dabei vor allem um "frequenztechnische Planungstätigkeit".
Die Einführung von digitalem terrestrischen Fernsehen [DVB-T] ist im Privatfernsehgesetz, das seit 1. August in Kraft ist, verankert. Um die Digitalisierung voranzutreiben, soll weiters eine "digitale Plattform" eingerichtet werden.
Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbHPlanungsvorbereitungen
Als Gegenstand der Untersuchung wird in der Ausschreibung die "Berechnung und Festlegung von zehn Sendestandorten für digitales, terrestrisches Fernsehen zur Versorgung sämtlicher Landeshauptstädte der österreichischen Bundesländer" genannt.
In der Folge soll "eine flächendeckende Struktur zur Versorgung des gesamten österreichischen Bundesgebietes" mit digitalem Fernsehen via Antenne sichergestellt werden.
Angebote für die Durchführung können bis 18. September bei der RTR eingebracht werden. Die Zuschlagserteilung soll im Oktober stattfinden, die kompletten Ergebnisse sollen bis spätestens Jänner 2002 vorliegen. Darüber hinaus möchte die RTR ein "digitales Geländehöhenmodell [DTM]" anfertigen lassen, wie eine weitere Ausschreibung mitteilte. Dieses soll in eine Frequenzplanungs- und Simulationssoftware eingebunden werden. Die Angebotsfrist für dieses Projekt endet am 17. September.
