IBM setzt bei Computeranimationen auf Linux
IBM will auf Basis des Betriebssystems Linux in den Markt für Computeranimationen einsteigen.
IBM kündigte am Mittwoch an, speziell für Animationsfirmen entsprechende Computer, Server und Speichereinheiten herstellen zu wollen. "Innerhalb der kommenden zwölf bis 18 Monate wird dieser Markt massenhaft auf Linux umsteigen", sagte Steve Canepa, der bei IBM für den Bereich Medien und Entertainment mitverantwortlich ist.
"Jurassic Park", "Shrek" & Co unter Linux
Hollywood setzt für am Computer entworfene Dinosaurier,
Fabelwesen und Kulissen zunehmend das offene System Linux ein, etwa
in den Kino-Hits "Jurassic Park", "Shrek" und "Titanic". Der
Linux-Quellcode ist frei zugänglich und kann an eigene Ansprüche
angepasst werden.
IBMSGI liefert ebenfalls Linux-Rechner
IBM ist aber nicht der erste Computerhersteller, der in Verbindung mit Linux in Hollywood neue Kunden gewinnen will. Bereits seit zwei Jahren beliefert SGI, ehemals Silicon Graphics, die Filmindustrie mit Linux-ausgestatteten Rechnern.
Für SGI gab "Jurassic Park" den Ausschlag, sich mit Ansprüchen der Filmindustrie an Animationscomputer zu beschäftigen. "Die Idee des offenen Betriebssystems ist für die Leute in Hollywood sehr attraktiv, weil sie technisch versiert sind", sagte Greg Estes von SGI.
