WestLB will BT-Festnetz nicht
Die Gespräche zwischen der Westdeutschen Landesbank [WestLB] und der British Telecom [BT] über den Kauf des Festnetzbereiches des englischen Telefonriesen sind nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" vorläufig ausgesetzt worden.
Wie die "WamS" unter Berufung auf britische Bankenkreisen berichtet, liegen der BT noch weitere Offerten aus dem Ausland vor. Außerdem entspreche das Angebot des deutschen Konsortiums nicht der Realität. Presseberichten zufolge hatte das Konsortium unter Führung der WestLB rund 29,5 Milliarden Euro für den Festnetzbereich von BT geboten.
Kein übereilter Verkauf
Die BT hatte sich durch den Erwerb von UMTS-Lizenzen stark
verschuldet und konnte ihre Verpflichtungen bisher durch
Immobilienverkäufe von 48 auf 24 Milliarden Euro senken. British
Telecom soll die WestLB-Offerte nach Presseberichten in Betracht
gezogen, es mit einem Verkauf aber nicht eilig gehabt haben.
British Telecom
