Talfahrt der europäischen Telekoms
Nach den Verlusten vom Dienstag stand die Aktie der deutschen Telekom am Mittwoch erneut unter Druck. Der Kurs sank um 9,07 Prozent auf 21,25 Euro und lag damit ebenfalls deutlich unter dem bisherigen 52-Wochen-Tief.
Bereits am Vortag hatte die Deutsche Bank im Auftrag 44 Millionen Papiere zu 23,60 Euro verkauft. "Die Papiere werden auch heute von institutioneller Seite aggressiv um jeden Preis verkauft", sagte ein Händler einer Frankfurter Großbank.
Chiphersteller Infineon fuhr talwärts mit, das Papier schloss um 4,33 Prozent schwächer auf 26,10 Euro.
London, Paris
An der Londoner Börse verlor Indexschwergewicht Vodafone 4,6 Prozent. Die Aktien des Chipherstellers ARM gehörten zu den größten Verlierern mit einem Minus von mehr als 4,5 Prozent.
Zu den größten Verlierern in Paris gehörten France Telecom, Alcatel und STMicroelectronic [STM]. France-Telecom-Aktien verloren nach einer Herabstufung durch Merrill Lynch fünf Prozent auf 49,54 Euro.
DT-Aktie fällt auf ZweieinhalbjahrestiefAmsterdam, Mailand, Madrid
Im Mailänder Aktienhandel standen Kursverluste der Telekom- und Technologiewerte im Vordergrund. Telecom-Italia-Titel gaben um mehr als 3,4 Prozent nach.
In Madrid verloren Telefonica-Aktien nach einer Herabstufung durch die Investmentbank Lehman Brothers mehr als drei Prozent [13,56 Euro].
In Amsterdam verlor KPNQuest 6,8 Prozent, KPN büßten 6,7 Prozent ein.
