07.08.2001

TSCHECHIEN

Kein Bieterrennen um UMTS-Lizenzen

Die Mobilfunkbetreiber Eurotel und RadioMobil haben nach eigenen Angaben Angebote für den Erwerb von UMTS-Lizenzen in Tschechien unterbreitet.

Der dritte Mobilfunkbetreiber des Landes, Cesky Mobil, teilte mit, er biete zunächst nicht für eine der drei UMTS-Lizenzen, er warte auf die Änderung der Konditionen in einer späteren Phase des Verfahrens.

Die tschechische Regierung hatte den Preis je Lizenz für den ersten Teil des Bietprozesses auf 6,67 Milliarden Kronen [rund 194 Mio. Euro] festgelegt. In Branchenkreisen wird der Preis als zu hoch bezeichnet.

Vielleicht geboten

Eurotel teilte in Prag mit, sie habe 6,7 Milliarden Kronen für eine UMTS-Lizenz geboten. Ihr Angebot sei allerdings an Bedingungen geknüpft und könne nicht als endgültig betrachtet werden.

Die von der Deutschen Telekom kontrollierte Radiomobil wollte zunächst keine Einzelheiten ihres Angebots nennen.

Sollte der tschechische Staat die jetzt vorliegenden Kaufangebote nicht akzeptieren, könnte eine zweite Bieterrunde für alle Betreiber eröffnet werden. Dann würden nach früheren Angaben möglicherweise auch vier statt drei Lizenzen vergeben.