Neue Computer für das FBI
Robert S. Mueller, bis vor kurzem Bundesanwalt für einen Teil Kaliforniens, ist soeben vom Senat als Nachfolger des nach acht Jahren ausgeschiedenen Louis Freeh bestätigt worden.
Mueller versprach mehr Effizienz, ein besseres Management, mehr Überschaubarkeit und verbesserte Technologien.
Das FBI sei einfach für die Zukunft nicht gerüstet, stellte unlängst das Magazin "US News and World Report" fest. Auf der einen Seite verfüge es bei hochkarätigen Außeneinsätzen über modernste technologische Geräte, aber im normalen Tagesgeschäft hapere es.
FBI vermisst 184 LaptopsUnterlagen aus toten Bäumen
Ein IBM-Experte stellte fest, dass 60 Prozent der in FBI-Büros verwendeten Computer vier bis acht Jahre alt sind. Die meisten der FBI-Unterlagen im Fall McVeigh bestanden aus Papier und mussten per Eilpost an eine Zentralstelle zum Einscannen verschickt werden.
Freeh, so sagen Kritiker, sei ein äußerst integrer Chef gewesen. Er habe aber wenig Erfahrung im Management besessen und es versäumt, wegen der technologischen Missstände Alarm zu schlagen.
Das FBI mit seinen 11.000 Agenten ist jährlich mit knapp über vier Milliarden Euro [56,3 Mrd. ATS] budgetiert.
