04.08.2001

STUDIE

Bildquelle: fuzo

UMTS-Start in den USA nicht vor 2007

Einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge werden in den USA Mobiltelefonnetze der dritten Generation erst nach dem Jahr 2007 in Betrieb gehen.

Als Gründe werden die schlechte Finanzlage der Netzbetreiber und ¿ausrüster, Probleme bei der Frequenzvergabe, Schwierigkeiten beim Netzaufbau sowie die ungewisse Verfügbarkeit von Endgeräten genannt.

Statt UMTS setzen die US-Mobilfunkanbieter lieber auf den US-spezifischen CDMA-Standard für die mobile Datenübertragung.

Keinerlei Profitabilität

Die Marktforscher sehen in den milliardenschweren Investitionen für eine flächendeckende Versorgung einen wesentlichen Bremsklotz für eine rasche Entwicklung.

Um an die Aufträge zu kommen, haben Infrastrukturanbieter wie Lucent, Nortel oder Motorola den Netzbetreibern Finanzierungen gewährt, die bis zu 150 Prozent der Kosten des gesamten Netzes betragen. Dieses Modell ist laut Studie allerdings nicht mehr durchzuhalten, da die erwarteten Einnahmen keinerlei Profitabilität versprechen.