Die Angst der Dose vor dem Elfmeter
Heute startet in Seattle der Robocup 2001, die "WM" der besten Roboter-Kicker der Welt.
Antreten werden fußlose Blechkuben in zwei verschiedenen Größenklassen, in einer Extraliga kicken vierbeinige Robodogs a la Sony sowie Humanoide.
Den Anpfiff nimmt Manuela M. Veloso vor, Professorin für Computerwissenschaft an der Carnegie Mellon University.
Lötkolben statt Eis
Um einen korrekten Spielablauf zu gewährleisten, sind statt
Stöcken, Flaschen und anderer potenzieller Wurgeschoße
Mobiletelefone, Radios aller Art und Blitzlichter verboten.
Verletzungen werden nicht mit Eis, sondern mit Lötkolben behandelt.
Robocup 2001Die Idee dahinter
"Nicht die Umwelt soll an den Roboter angepasst werden, sondern umgekehrt", erläutert der Berliner Informatik-Professor Raul Rojas die Idee, der mit den "FU-Fighters" antritt.
In Wahrheit gehe es bei der Programmierung nicht um Fußballfelder, sondern um Fabrikhallen und Büroräume. Hier soll die Software einmal eingesetzt werden, die mit den "FU-Fighters" erprobt wird.
