Dell stoppt Verkauf von Linux-Desktops
Dell hat Desktops und Notebooks mit vorinstalliertem Linux aus dem Programm genommen. Während Linux bei Servern gefragt sei, hätte kaum jemand Desktops mit Linux gekauft, sagte eine Dell-Sprecherin.
Zwar führt auf den US-Seiten des PC-Herstellers noch ein Link zu Dimension-Desktops mit Red Hat Linux, mehr als eine Fehlermeldung sieht der Kunde dort aber nicht.
Das aufgelöste "Linux-Center" bei DellVor etwa sechs Wochen habe man die Desktops aus dem Programm genommen, sagte die Sprecherin.
Die Linux-Desktop-Seiten hätten Staub angesetzt, heißt es bei Dell, deshalb habe man sie vom Server genommen.
Wer bei Dell Desktops mit Linux ordern will, kann das laut dem PC-Hersteller nur in größeren Stückzahlen ab 50 PCs tun, und dann nicht über den Online-Shop oder den Katalog, sondern über eine individuelle Bestellung.
Insgeheim hatte Dell gehofft, dass die Kunden, die einen Server mit Linux bestellen, auch zum Notebook oder Desktop mit dem alternativen Betriebssystem greifen. Diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt, der Absatz stagnierte auf niedrigem Niveau.
