Neue Mehrwertdienste für WAP
Die Deutsche Telekom will ab November für mobile Datendienste in Deutschland zehn Euro pro Monat kassieren.
Einen entsprechenden Bericht in der "Financial Times Deutschland" [FTD] vom Donnerstag bestätigte eine Sprecherin von T-Mobil in Bonn auf Anfrage.
Das Unternehmen wolle in dem Bereich ein Geschäftsmodell mit dem abgespeckten Internet-Standard WAP aufbauen.
Vorbild ist dabei der in Japan erfolgreiche Dienst i-Mode, der nach einem ähnlichen Bezahlprinzip arbeitet. Bisher versuchen die Mobilfunkanbieter, ihren Kunden durch kostenlose Dienste WAP schmackhaft zu machen.
NTT DoCoMo verschiebt Europastart von i-ModeZusätzlich zehn Euro
Wie die FTD weiter berichtete, werde die Telekom- Tochter T-Motion, die für die Ausstattung des mobilen Internet-Portals mit Inhalten zuständig ist, künftig Geld von den Kunden mit online-fähigen WAP-
Telefonen verlangen.
Die zehn Euro werden zusätzlich zu den Gebühren fällig, die die Handybesitzer für den Zugang zu den WAP-Diensten bezahlen müssen.
25 Dienste für Pauschalbetrag von 10 Euro
"Wir wollen von vornherein einen möglichst loyalen Kundenstamm
aufbauen", zitierte die Hamburger Wirtschafts- und Finanzzeitung den
Chef von T-Motion, Nikesh Arora. Für den Pauschalbetrag von zehn
Euro gibt es für die WAP-Kunden 25 Dienste, darunter
Sportnachrichten, Spiele, elektronische Grußkarten und Klingeltöne.
Bis zum 31. Oktober sei das Angebot gratis. Die Telekom-Töchter
One2One in Großbritannien und max.mobil in Österreich würden im
Frühjahr 2002 Gebühren für WAP-Dienste verlangen, hieß es weiter.
Neustart für WAP in Österreich
