160.000 Computer in der Spende-Pipeline
Anonyme Wohltäter wollen alle Schüler und Lehrer Zyperns mit Computern ausrüsten. Aber die zypriotische Regierung will das Angebot vorerst nicht annehmen.
Zunächst wolle die Regierung erfahren, wer die Spender seien, sagte Bildungsminister Ouranios Ioannides, nachdem sich das Kabinett mit dem Angebot befasst hatte. Zypriotische Computerhändler protestierten gegen das beispiellose Angebot, weil sie befürchten, dass es sie ruiniert.
160.000 Computer in der Pipeline
Die anonymen Spender wollen 160.000 Computer im Wert von umgerechnet rund neun Milliarden ATS spenden. Sie werden von einer zypriotischen Anwaltskanzlei vertreten, die sich bisher geweigert hat, ihre Auftraggeber zu nennen.
Verborgene Motive vermutet
Das mysteriöse Angebot hat eine schlechte Presse bekommen - in einer Reihe von Artikeln wurde über verborgene Motive der Spender spekuliert. Deren Anwälte sagten jedoch, das Angebot sei "ehrlich und uneigennützig".
Die Spender wollten unerkannt bleiben, um nicht von Bettelbriefen überschwemmt zu werden. Die Computerhändler wollen reagieren, falls die Regierung das Angebot annehmen und die Computer aus dem Ausland kommen sollten. An welche Reaktion die Computerhändler dabei denken, blieb offen.
