Fingerprint-Sensoren für Handys und PDAs
Fujitsu will Fingerabdruck-Sensoren für Smart Cards und Handys herstellen. Die ersten fertigen Chips sollen bereits im Oktober vorgestellt werden.
Nach Einschätzung des Konzerns lassen sich durch diese Technologie die Fragen der Sicherheit und Authentifizierung für M-Commerce-Anwendungen am leichtesten lösen.
Fujitsu will seine Authentifizierungssoftware in einem eigenen Entwickler-Kit anbieten. Der Elektronikkonzern hat für die Entwicklung der Sensoren die Technologie des US-Unternehmens Veridicom für kapazitive Sensoren lizenziert. Fujitsu erwartet sich bis 2004 ein Anwachsen des Marktes für Fingerprint-Systeme auf 800 Mio. Dollar. Das japanische Unternehmen strebt einen Marktanteil von 40 Prozent an.
FujitsuKeine Simulation
Der Chip soll mit einer harten, schadensresistenten Oberfläche ausgestattet sein, einen besonders geringen Energiebedarf aufweisen und leicht in die verschiedenen Geräte integriert werden können.
Der Sensor wird mit Fujitsus eigener Authentifizierungssoftware kombiniert. Die Software verhindert, dass ein Fingerabdruck durch gespeicherte Daten simuliert werden kann.
Gleichzeitig werden Unschärfen, die durch Drehen oder Verschieben des Fingers auf der Kontaktfläche entstehen, ausgeglichen. Für die Speicherung eines Fingerabdrucks werden 300 bis 600 Byte Speicher benötigt.
