T-Online verbrennt weniger Geld
Europas - nach eigenen Angaben - größter Provider T-Online steckt weiterhin tief in den roten Zahlen.
Im ersten Halbjahr 2001 erwirtschaftete die Tochter der Deutschen Telekom vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] einen Verlust von 123 Millionen Euro.
Der Konzernumsatz erhöhte sich den Angaben zufolge um 53 Prozent auf 539 Millionen Euro.
Die letzte Idee, um endlich aus den Miesen zu kommen, bestand darin, künftig Erotikangebote in das T-Online-Programm aufzunehmen.
"Mit Erotik kann man Geld verdienen"Leichte Besserung
Das Ergebnis fiel allerdings besser aus, als von Experten erwartet worden war. Gegenüber dem ersten Quartal schrumpfte der Fehlbetrag um rund zehn Millionen Euro.
Von Reuters befragte Analysten hatten für das Halbjahr durchschnittlich mit einem Umsatz von 546,69 Millionen Euro und mit einem Vorsteuerverlust auf EBITDA-Basis in Höhe von 131,6 Millionen Euro gerechnet.
Die T-Online-Aktie hatte vor wenigen Tagen mit 7,15 Euro ein neues Allzeittief markiert.
