E-Mail-Überweisungen von HSBC und Yahoo
Der Bankekonzern HSBC Holdings und Yahoo wollen ab Herbst gemeinsam ein weltweites "Person-to-Person"-Zahlungssystem namens "Paydirect" anbieten.
Mittels Paydirect soll es möglich sein, Überweisungen über Landesgrenzen hinweg unkompliziert per E-Mail abzuwickeln.
Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde am Montag von den beiden Unternehmen unterzeichnet. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Paydirect soll zunächst in den USA starten und im Jahr 2002 auf alle Länder ausgeweitet werden, in denen HSBC und/oder Yahoo tätig sind. Für den offiziellen Start ist allerdings noch die Zustimmung der Regulierungsbehörden nötig. Die beiden Partner wollen den Dienst auch anderen Unternehmen öffnen.
HSBCGeldgeschenke und Spenden
Der Vertrag sieht vor, dass Paydirect sowohl den 200 Millionen Yahoo- als auch den 28 Millionen HSBC-Kunden weltweit zur Verfügung stehen wird. Das On- und Offline-Marketing wird von der Bank übernommen.
Um den Dienst zu nutzen, müssen die Anwender ihre Kreditkarte oder Kontokarte mit einem eigens eingerichteten Yahoo Paydirect-Account verknüpfen.
Zielgruppe sind in erster Linie Privatpersonen, "die Geldgeschenke an Verwandte oder Bekannte verschicken, für karitative Zwecke spenden oder im Internet einkaufen wollen".
