Erfolgreiches Jahr für Sun Österreich
Die Österreich-Tochter des Computer- und Softwarekonzerns Sun Microsystems hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 den Umsatz um 51 Prozent auf 850 Millionen ATS gesteigert.
Im laufenden Geschäftsjahr will Sun in Österreich "den aggressiven Kurs weiterfahren", den Umsatz um 20 bis 30 Prozent steigern und die Milliardengrenze durchbrechen, prognostizierte Schmid.
Kerngeschäft Hard- & Software
Im Kerngeschäft Hardware- und Softwarelizenzen stieg der Umsatz
2000/2001 um 37 Prozent auf 770 Mio., beim neu etablierten
Service/Dienstleistungs-Geschäft wurde eine Umsatzsteigerung um 100
Prozent auf 80 Mio. erzielt.
Sun MicrosystemsUmsatztreiber Telekommunikation & Finanzdienstleistung
Die Österreich-Tochter sei "sehr profitabel", bemerkte Schmid zum Ertrag. Umsatztreiber waren vor allem die Bereiche Telekommunikation und Finanzdienstleistung. Das abgelaufene Geschäftsjahr [per 30. Juni] war "das schlimmste und beste" in der Firmengeschichte, bemerkte Schmid.
Begonnen habe es mit einer absoluten Boomphase, in den letzten zwei Quartalen sei der Markt aber eingebrochen.
Investitionen gehen zurück
Die globale Nachfrageabschwächung habe auch Europa getroffen, die Investitionen der Telekom-Branche seien dramatisch zurückgegangen, stellte Schmid fest.
Keine "Internet.com-Sonderkonjunktur"
Bei E-Commerce-Projekten gelte wieder das "alte Prinzip return of investment", die "Internet.com-Sonderkonjunktur" sei vorüber. Dennoch halte die Dynamik des Internets weiter an, Wachstumsmärkte seien neue "intelligente" Web-Dienste, der Speichermarkt und E-Government-Initiativen.
Sun Microsystems beschäftigt in Österreich 45 Mitarbeiter.
