26.07.2001

ASTHMA

Bildquelle: FuZo

Computer wertet Pfeifgeräusche aus

Die Verengung der Luftwege bei Asthma-Patienten macht sich in ausgeprägten Fällen nicht zuletzt durch mehr oder weniger deutliche Pfeifgeräusche beim Atmen bemerkbar.

Forscher der Universität Amsterdam [Niederlande] haben nun ein System entwickelt, bei dem der Computer nur anhand der Pfeifgeräusche den Zustand der Bronchien eines Patienten abschätzt.

Mikrofon unterm Adamsapfel

Bisherige Untersuchungen der Lungengeräusche konnten im Wesentlichen nur zwischen kleiner und großer Atemnot unterscheiden. Mittels eines kleinen Mikrofons unter dem Adamsapfel kann die neue Software etwa einen drohenden Anfall bereits im Frühstadium erkennen.

Analyse ohne Atemnotsituation

Außerdem kann damit die Verfassung eines Patienten untersucht werden, ohne dass - wie bisher oft üblich - künstlich eine Atemnotsituation ausgelöst werden muss.

Das einfache Abhören des Atemgeräusches mittels Mikrofon erleichtert besonders die Untersuchung von Kindern.

Akustische Impedanzmessungen

Die Forscher arbeiten bereits an einer Erweiterung des Systems, bei dem die Durchgängigkeit der Luftwege durch so genannte akustische Impedanzmessungen untersucht wird.