HP-Mitarbeiter verzichten auf Teil des Gehaltes
Die Mehrheit der Mitarbeiter des Computerherstellers Hewlett-Packard [HP] Deutschland hat sich nach Unternehmensangaben zu einem freiwilligen Gehaltsverzicht bereit erklärt.
Wie die HP GmbH in Böblingen mitteilte, hätten 94 Prozent der 5.700 angeschriebenen Mitarbeiter auf eine entsprechende Bitte reagiert. 80 Prozent davon seien bereit gewesen, vom Juli bis zum Oktober auf zehn Prozent ihres Gehalts oder einen entsprechenden Urlaubsanteil zu verzichten.
7,7 Millionen Euro gespart
Damit könnten in diesem Geschäftsjahr 7,7 Mio. Euro eingespart
werden, hieß es. HP hatte weltweit die Mitarbeiter zu dieser
Sparmaßnahme aufgefordert, weil der Konzern unter der
konjunkturellen Schwäche sowie der Schwäche des PC-Marktes leidet.
Hewlett-PackardUmsatzwachstum von 15 Prozent angestrebt
In Deutschland sei nur so das geplante Umsatzwachstum von 15 Prozent zu erreichen, hatte Deutschland-Chef Heribert Schmitz erklärt. Wie sich Gehaltszahlungen auf den Umsatz auswirken können, wurde nicht näher erklärt.
Hätten alle deutschen Mitarbeiter teilgenommen, wären Einsparungen in Höhe von 9,2 Mio. Euro erreicht worden. Diese Diskrepanz lässt sich am ehesten dadurch erklären, dass sich die angesprochenen 94 Prozent aller Mitarbeiter eher aus den unteren Gehaltsstufen rekrutierten.
