23.07.2001

VIVENDI UNIVERSAL

Bildquelle: company

Erfolgreiches Quartal, außer im Netz

Der französische Medienkonzern Vivendi Universal hat im zweiten Quartal 2001 den Gewinn um 53 Prozent gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen.

"Gepolstert" wurde das Unternehmensergebnis den Angaben zufolge von starken Zuwächsen in den Bereichen Film und TV sowie Telekommunikation. Weiter in der Verlustzone ist allerdings der Internet-Bereich geblieben.

Auto-Fiasko

Sorgenkind ist weiterhin der Internet-Geschäftsbereich, in dem Vivendi nach eigenen Angaben 39 Millionen Euro Verlust erwirtschaftete.

Einem Bericht der Zeitung "Liberation" zufolge soll der Konzern kürzlich sogar das gemeinsame Internet-Projekt mit dem Autohersteller Peugeot auf Eis gelegt haben.

Das ehrgeizige Projekt mit dem Namen "Egery" sollte Autos mit einem Internet-Zugang ausstatten. Das Projekt hat sich jedoch zu einem Gelder verschlingenden Fiasko für Vivendi entwickelt, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise.