Videospiele machen Kinder schlau
Die Ergebnisse einer neuen staatlich finanzierten Studie geben Anlass zur pädagogischen Hoffnung: Demnach haben Videospiele, solange sie nicht obsessiv gespielt werden, einen durchwegs positiven Einfluss auf Kinder und Jugendliche.
Die Studie des britischen "Economic and Social Research Council" [ESRC] bescheinigt Kindern, die regelmäßig, aber nicht ausschließlich Computer-Games spielen, vor allem gute Konzentrations- und Koordinationsfähigkeiten.
Die Testergebnisse der Kinder konnten in diesen Punkten teilweise sogar mit denen von Spitzenathleten mithalten.
Die Studie basiert auf ausführlichen psychologischen und sozialen Tests von mehr als 100 Kindern und einer allgemeineren Befragung einer wesentlich größeren Gruppe.
Economic and Social Research CouncilSoziale Kompetenz
Im Durchschnitt verbrachten die befragten Kinder 18 Stunden in der Woche mit Videospielen, andere Aktivitäten wie Sport und Spielen mit Freunden nahmen allerdings genauso viel Zeit in Anspruch.
Im Vergleich zu Kindern, die sich überhaupt nicht mit Computerspielen beschäftigen, hatten die Spieler sogar durchschnitllich mehr Freunde und höhere soziale Kompetenzen.
Nur ein kleiner Teil der Spieler zeigt laut der Studie das Verhalten des sozial isolierten Spiele-Nerds.
