Quartalsverlust von 598 Millionen Euro
Angesichts der Flaute auf den Handy- und PC-Märkten ist der Chiphersteller Infineon tief in die roten Zahlen gerutscht.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, belief sich der Vorsteuerverlust im vergangenen Quartal auf 598 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Infineon noch einen Gewinn von 366 Millionen Euro erwirtschaftet.
Grund für den Verlust sind der starke Preisverfall bei Speicherchips und Kosten für derzeit ungenutzte Produktionsanlagen.
Erst am Freitag sind neue Aktien Infineons aus einer Kapitalerhöhung für 25 Euro in den Handel gekommen:
Große Nachfrage nach neuen Infineon-AktienTrübe Aussichten
Der Umsatz im dritten Quartal des Infineon-Geschäftsjahrs [April bis Juni] belief sich auf 1,28 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Angesichts der weiter schlechten Marktbedingungen erwartet Infineon nach eigenen Angaben auch für das gesamte Geschäftsjahr 2001 einen Verlust.
