20.07.2001

GENUA GAMES

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Randale als Computerspiel

Wer den Tränengaseinsatz, die Gummigeschoße der Polizei und eingeschlagene Fenster bei den gewalttätigen Demonstrationen gegen den G-8-Gipfel in Genua "verpasst", kann die Krawalle dieses Sommers mit Hilfe eines Videospiels bald nacherleben.

Nach Medienberichten soll das Videospiel "State Of Emergency", zu deutsch "Ausnahmezustand", im Oktober in den USA auf den Markt kommen.

Extrapunkte für Beamten-Angriff

Unter Benutzung von "Rohren, Ziegeln und Bänken, sogar zerstückelten Körperteilen" sollen die Spieler die Krawalle und Kämpfe so lange wie möglich austragen.

Es gibt Extrapunkte, wenn Autos umgeworfen und ATO-Beamte angegriffen werden.

Ähnlichkeiten "rein zufällig"

Ein Sprecher von Rockstar Games erklärte, dass jede Ähnlichkeit zwischen dem Spiel und tatsächlichen Ereignissen "rein zufällig" sei.

Das Produkt sei bereits seit September 1998 in Entwicklung gegangen, also mehr als ein Jahr vor den Straßenkrawallen von Seattle und drei Jahre vor denen in Göteborg.