"UMTS bringt 51 Euro Umsatz pro Handy"
Mit durchschnittlich 100 DM Umsatz monatlich pro UMTS-Handy rechnet die MobilCom AG, wenn das Unternehmen ab Sommer 2002 die Mobilfunkgeräte der 3. Generation auf den Markt bringt.
Unternehmenschef Gerhard Schmid kalkuliert in einem Interview der Hamburger Illustrierten "Max" mit Einnahmen in dieser Größenordnung.
300.000 Kunden im ersten Monat
In den ersten Monaten nach dem Start will der Telekom-Konkurrent
bereits rund 300.000 Kunden für den neuen multimedia-fähigen Dienst
werben.
Mobilfunkanbieter setzen auf falsche KundenNeue UMTS-Kunden mittels "EMS"
Damit der Vorsatz von neun Millionen neuen UMTS-Kunden bis 2007 auch erreicht wird, bedarf es spezieller Services, die den Umstieg auf das neue Netz attraktiver gestalten.
Als Publikumsmagnet werden die EMS [Enhanced Messaging Service] und MMS [Multimedia Messaging Service] genannten Dienste gehandelt, die intensiven Datenverkehr und die Popularität von SMS - vor allem bei jungen Handynutzern - kombinieren.
Die UMTS-Betreiber erhoffen sich von Spielen und Entertainment-Diensten zusätzliche Einnahmen.
Rechnung ohne den Verbraucher
Womöglich machen sie ihre Rechnung ohne den Verbraucher: Einer
Umfrage unter 13.058 europäischen und amerikanischen Mobilfunk- und
Internet-Nutzern zufolge sind interaktive Spiele und Gewinnspiele im
mobilen Internet am wenigsten populär.
Handy-Spiele unpopulär
