Videospiel-Opa feiert Auferstehung
Benjamin J. Heckendorn hat die tragbare Version eines Atari 2600 konstruiert, der Konsole, die ab 1977 Spielhallen-Klassiker wie Space Invaders, Pac Man und Defender ins traute Heim bringen sollte.
Die "VCSp" genannte tragbare Variante geht nun in die sechste Produktgeneration [VCSp GOLD] und bietet neben der Kompatibilität zu alten Cartridges auch ein hintergrundbeleuchtetes 4-Zoll-TFT-Display, Joypad und "Paddle".
1-MHz-8-Bit-6507-Prozessor
Ein halbes Kilo schwer und mit 128 Byte RAM sowie dem
1-MHz-8-Bit-6507-Prozessor ausgestattet, schafft ein VCSp-System mit
zwei Batterien eine Betriebszeit von zwei Stunden. Die in
Eigenproduktion gefertigten Maschinen liegen preislich zwischen 175
Dollar [206 Euro] und 310 Dollar [365 Euro] und müssen teilweise
ersteigert werden.
VCSp ModelsBesser als ein Gameboy Advance
Laut Heckendorn übertrifft ein VCSp-System neue tragbare Videokonsolen wie den Gameboy Advance in vielen Punkten.
Ein Gameboy Advance würde z.B. einen versehentlichen Exkurs in die Waschmaschine - weil man ihn in der Hosentasche vergessen hat - nicht überstehen.
Dem VCSp würde so etwas nie passieren, meint Heckendorn: Schließlich passt er mit seinen 20 cm Höhe und 11 cm Breite in keine Hosentasche dieser Welt ...
Ein VCSp für Indiana Jones
Auch Indiana Jones könnte mit einem VCSp mehr anfangen als mit
einem Gameboy Advance. Das "Warum" findet sich auf der Homepage.
Gameboy Advance vs. VCSpSpielhallen-Nostalgie auf dem PC
Wer den tragbaren Atari-Emulator nicht ersteigern kann oder will, muss auf das bisschen Videospiel-Nostalgie nicht verzichten.
Spezielle "Emulatoren"-Seiten bieten Spiele der späten Siebziger, der Achtziger und der Neunziger von Systemen wie Amstrad CPC und Sega Mega Drive zum Download an.
Um die alten Spiele [genannt ROMs] auf PCs und Macs zum laufen zu bringen, benötigt es zusätzlicher Software, sog. "Emulatoren". Diese werden meist kostenlos angeboten und erlauben schon mit einem Pentium mit 100 MHz ein ruckelfreies Pac-Man-Erlebnis.
