Die Tücken des billigen Speicherkaufs
Die SDRAM-Preise sind so niedrig wie nie: 128-MB-Modul-PC133-No-Name-Speicher sind schon für unter 25 Euro zu haben.
PC100- und PC133-SDRAM sind allerdings Auslaufmodelle. Viele Händler erwarten deshalb keine großen Preisänderungen mehr: "PC133-SDRAM wird einfach verschwinden", heißt es.
Aus gutem Grund, denn die neuen Prozessorgenerationen brauchen andere Speicher-Module, zumindest wenn man die volle Performance ausschöpfen will.
Wer aufrüsten möchte, sollte sich also trotz Tiefstpreisen überlegen, wann ein neuer Prozessor fällig wird, um später nicht auf einem Speicherfriedhof sitzen zu bleiben.
Der Pentium 4 will mit vergleichsweise teurem Rambus-Speicher bedient werden. Boards mit DDR-RAM-Unterstützung sind in Form des Brookdale-DDR-Chipsatzes angekündigt. Der Chipsatz i845 für PC133-SDRAM kann zwar eine Zwischenlösung sein, reizt den Pentium 4 aber letztlich nicht aus. Die neuen Athlons werden erst mit DDR-SDRAM zu richtigen Sprintern, wie Benchmarks in verschiedenen Tests zeigen.
RAM-Preise im freien FallSpeicher-Mischmasch
Die gesunkenen Preise dürften in manchen Rechnern allerdings schon für einen Speicher-Mischmasch gesorgt haben. PC100 und PC133, No Name und Marke, CL2 und CL3, je nachdem, bei welchem Speicher-Schnäppchen man zugeschlagen hat.
Mit einem solchen Mix hat man bei einem späteren Prozessor-Update fast immer das Performance-Nachsehen.
Die vergleichsweise zukunftssichere Grundausstattung von 256-MB-DDR-SDRAM kostet in Form eines Samsung-PC2100-Riegels derzeit rund 75 Euro. Lithec etwa verkauft 256-MB-Samsung-PC2100 mit CL 2 laut Preisliste vom 9. Juli für 145 DM [rund 75 Euro].
Aktuelle Speicherpreise
