Subvention für unprofitable GSM-Gebiete
Frankreichs Premierminister Lionel Jospin wird nach französischen Presseberichten in den nächsten Tagen ein Investitionsprogramm über 1,4 Mrd. Franc [213 Millionen Euro] bekannt geben, mit dem die flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk in Frankreich innerhalb der nächsten drei Jahre sicher gestellt werden soll.
Nach Angaben von "Le Journal du Dimanche" werden die Mobilfunkanbieter Orange SA [France Telecom], SFR [Vivendi Universal] und Bouygues Telecom SA insgesamt 400 Millionen Franc dieser Kosten tragen, 1 Mrd. Franc werden von Zentralregierung und Departementverwaltungen gemeinsam aufgebracht.
Geld für UMTS
Derzeit besteht in Frankreich ein Netz für 80 bis 90 Prozent des Territoriums. Jospin soll dem Bericht zufolge ferner die Auflage eines Spezialfonds mit einem Volumen von 1,5 Mrd. Franc ankündigen, der Kredite an die Departements vergibt, um den UMTS-Netzausbau zu unterstützen.
28 Prozent der Regionen nicht profitabel
Die Maßnahme richte sich an Regionen, die für die Betreiber als nicht profitabel gelten. Erhebungen zufolge soll dies für 28 Prozent des französischen Staatsgebietes gelten.
