Nur noch Flachmänner von IBM
Die ständig fallenden Preise sowie die verbesserten Technologien bei Flatscreens erlauben die Produktion größerer Flachbildschirme.
IBM hat diesen Trend, der sich seit rund zwei Jahren abzeichnet, zum Anlass genommen, seine Monitorstrategie rein auf Flachbildschirme auszurichten. Künftig wird Big Blue sein Monitorbusiness rein auf großformatige Flatpanels mit hoher Auflösung konzentrieren.
Neues Partnerschaft angekündigt...
Dieser Schritt wurde diese Woche in Tokio angekündigt, wo IBM
eine Partnerschaft mit dem taiwanesischen LCD-Hersteller Chi Mei
Optoelectronics unterzeichnete. Die finanziellen und sonstigen
Details wurden freilich nicht preisgegeben.
IBM... alte gekündigt
Gleichzeitig wird das Joint-Venture mit Toshiba im Display-Bereich aufgegeben. IBM und Toshiba haben die vergangenen zwölf Jahre Kosten und Gewinne ihres Joint-Ventures Display Technologies brüderlich geteilt.
Display Technologies war einer der frühen Leader im LCD-Bereich - in den letzten Jahren wurde aber beiden Partnern klar, dass sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Gemäß einem Statement von Toshiba und IBM wird Toshiba sein Display-Business auf kleinformatige Anzeigen, wie etwa bei Handys oder Handhelds, konzentrieren. IBM wird sich ausschließlich auf großformatige Monitore spezialisieren.
Sale & licence back
Chi Mei wird Produktion und Rechte von IBM kaufen und wieder an Big Blue zurücklizensieren.
Im späten Februar hatte Toshiba angekündigt, gemeinsam mit Matsushita ein Joint-Venture zu gründen, das LCDs für Handhelds und Mobiltelefone produzieren soll. Der Produktionsstart ist für July 2002 angesetzt.
IBM-Superdisplay bereits erhältlich
IBM wiederum hat im späten Juni den T220 auf den Markt gebracht,
ein LC-Display mit 22,2 Zoll Bildschirmdiagonale und mehr als 9
Millionen Pixel. Das Display, das über rund zehn mal mehr Bildpunkte
als ein herkömmliches Flatpanel verfügt, kostet rund 22.000 USD.
Flachmann mit 22 Zoll von IBM
