Neue Rechtswidrigkeiten bei Infomatec
Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen um die am Neuen Markt notierte Softwarefirma Infomatec ausgeweitet.
Wie das Hamburger Magazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet, sind nach den beiden Firmengründern Gerhard Harlos und Alexander Häfele nun auch zwei Mitarbeiter einer Münchner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ins Visier der Ermittler geraten.
Ansturm auf Infomatec-Versteigerung
Unter den Hammer kam die gesamte Büro- und EDV-Ausrüstung des
Unternehmens, von PDAs bis Storage-Systemen, von PCs bis Flipcharts
und Büromöbel, darunter etliche Gusto-Stücke.
Konkurs-Versteigerung der Infomatec-EDV in WienBörsengang überbewertet
Sie hätten fünf kleinere Firmen, die die beiden Gründer vor dem Börsengang in das Unternehmen einbrachten, mit 207 Millionen DM bewertet.
Nach dem Gutachten des Münsteraner Wirtschaftsprofessors Klaus Röder hätte eine realistische Bewertung allerdings bei 55 Millionen DM gelegen.
Fehlende liquide Mittel
Die Infomatec Integrated Information Systems AG war im Jahr 2000
tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Mai hatte das
Unternehmen, das inzwischen rund 110 Beschäftigte zählt, wegen
fehlender liquider Mittel beantragt, das Insolvenzverfahren zu
eröffnen.
Infomatec ist insolvent
