Eine "nachhaltige und nicht spekulative Lösung"
Die Styria Medien AG ["Kleine Zeitung", "Die Presse"] hat eine mögliche Übernahme der in Ausgleich befindlichen Libro AG "eingehend geprüft und beraten", hieß es am Freitagnachmittag .
Fazit dieser Beratungen: "Die Ergebnisse dieser Prüfungen und Beratungen lassen eine 'fliegende' Übernahme der Libro AG nicht zu."
"Die Styria Medien AG möchte aber die durch die nicht nur professionelle, sondern vor allem auch verantwortungsvolle Vorgangsweise der Gläubigerbanken gewonnene zeitliche Entspannung dazu nützen, mit den Gläubigerbanken gemeinsam einen nachhaltige und ausdrücklich nicht spekulative Lösung zu erarbeiten", hieß es weiter.
In drei Jahren wieder GewinneTraumhochzeit
Die Styria zählte zuletzt als Wunschpartner von Banken für eine Libro-Gesamtlösung. Gottwald Kranebitter, treuhändischer Mehrheitseigentümer der insolventen Buch- und Papierhandelskette, meinte noch am Donnerstag, dass er sich einen Partner wünsche, der "strategisch zum neuen Konzept von Libro" passe:
"Wenn von Styria ein angemessenes Angebot komme, werden wir das sehr genau und wohlwollend prüfen", so der von den Banken eingesetzte Sanierungsbeauftragte, der auch die Investorenkontakte koordiniert.
