29.06.2001

TELEKOM.AT

Bildquelle: fuzo

Ditz erwartet Turn-around für 2002

"In eineinhalb Jahren müsste der Turn-around der Telekom Austria [TA] geschafft sein", sagte ÖIAG-Vorstandssprecher Johannes Ditz am Freitag im Klub der Wirtschaftspublizisten.

Erst dann wäre über einen weiteren Privatisierungsschritt nachzudenken. Falls die TA diese Ziele erreiche, könne der aktuelle Schuldenstand der ÖIAG von 28 Mrd. ATS [nach Austria-Tabak-Verkauf] auf null gesenkt werden.

Für das Jahr 2001 hofft Ditz, dass die TA erstmals eine Dividende ausschütten werde, falls das "exzellente Ergebnis" des 1. Quartals 2001 fortgeführt werden könnte.

Keine Aufstockung des TI-Anteils

Ob die nächste TA-Privatisierung über die Börse oder einen strategischen Investor erfolgen solle, darauf wollte sich Ditz heute nicht festlegen.

Er habe jedenfalls kein Interesse, dass der Beteiligungspartner Telecom Italia [29,8 Prozent] seinen Anteil an der TA aufstocke. Es existiere ein Abkommen für eine Zusammenarbeit unter den bestehenden Rahmenbedingungen.