Acer gibt Hardware auf
Der taiwanesische PC-Hersteller Acer strukturiert sich wie angekündigt völlig um und verwandelt sich in einen Dienstleister mit dem Schwerpunkt E-Business.
Die Hardware-Produktion von PCs und Notebooks wird unter dem Namen Wistron bis Jahresende komplett ausgegliedert. Damit stellt Acer unter seinem Label keine eigenen Geräte mehr her.
Acer musste im ersten Quartal 2001 schwere Umsatzeinbußen hinnehmen. Um Kosten zu sparen, hatte das Unternehmen zuvor mehrere Fabriken geschlossen und auch Mitarbeiter entlassen. Die jetzt erfolgende Trennung von der Hardware-Sparte ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Acer will weg von der Hardware"Wistron"-PCs
Das Unternehmen hatte bereits Anfang 2001 mit der Ausgliederung seiner Fertigung in den eigenständigen Bereich DMS [Design, Manufacturing and Services] begonnen.
Diese Sparte wird nun in einem radikalen Schritt unter dem Namen Wistron komplett ausgegliedert und unabhängig von Acer existieren. Wistron wird sich auch um das bisherige OEM-Geschäft von Acer kümmern, zu dem unter anderem Intel als Kunde gehört.
