Aggressive DSL-Entbündelung
Die britische Regulierungsbehörde Oftel hat der British Telecom [BT] strenge Auflagen erteilt, um den Wettbewerb bei schnellen Internet-Zugängen voranzubringen.
Oftel teilte am Mittwoch in London mit, jeder DSL- Anbieter könne seine technischen Einrichtungen in den Verteilern von BT installieren.
BT hatte dagegen eine räumlich getrennte Installation verlangt.
BT darf zudem keine Installationsgebühr für die Netzzusammenschaltung verlangen, da alle Kosten in den Entgelten von jährlich umgerechnet 112 Euro plus 209 Euro für jede Zusammenschaltung enthalten seien. Laut Oftel seien die von BT verlangten Preise für die Zusammenschaltung des eigenen Netzes mit konkurrierenden Anbietern zu hoch.
Das Breitbandangebot von BTKaum DSL-Anschlüsse in Großbritannien
In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Anbieter ihr ursprüngliches Interesse an DSL wegen zu hoher Kosten fallen gelassen.
Verzögerungen beim Line-Sharing haben dazu geführt, dass in Großbritannien im Vergleich mit anderen Industrieländern nur sehr wenige Internet-Zugänge via DSL vorhanden sind.
Die Situation in Österreich
Hier zu Lande hingegen belaufen sich die Summen pro Amt auf bis
zu 1,5 Millionen Schilling, die allein für die Bereitstellung eines
entsprechenden Raums im Wählamt fällig werden. Dazu kommen eine
Miete nach "marktkonformen Preisen" laut Telekom, was sich in 150
bis 250 ATS pro Quadratmeter übersetzen lässt, sowie die Kosten für
Equipment und Personal nach dem Außendienst-Tarif.
Der Preis für die Entbündelung
