Eine Milliarde USD für Werbekampagne
Microsoft hat mit PC-Herstellern und anderen Partnern die Marketingstrategie für die Einführung von Windows XP im Herbst koordiniert.
Insgesamt soll rund eine Milliarde USD an Werbeausgaben dem neuen Betriebssystem die nötige Aufmerksamkeit verschaffen.
Microsoft und Intel planen zusammen rund 500 Millionen USD für die XP-Werbung auszugeben, die weiteren 500 Millionen USD entfallen auf Werbemaßnahmen von PC- und Software-Herstellern.
Windows XP soll am 25. Oktober auf den deutschsprachigen Markt kommen.
Windows XP ab 25. Oktober erhältlichGewinner steht fest
Die PC- und Software-Hersteller versprechen sich von ihren Beiträgen zur XP-Kampagne deutlich steigende Absätze bei neuen PCs und Software-Updates. Sollten die PC-Absätze steigen, würden wiederum auch die Prozessorhersteller wie Intel profitieren, was ihre massive Beteiligung erklärt.
In der Branche und in Finanzkreisen sind die Auswirkungen eines möglichen "Hypes" um Windows XP allerdings umstritten. So wird unter anderem gemutmaßt, dass die Zusatzumsätze im vierten Quartal durch ein zurückhaltendes Konsumverhalten im dritten Quartal ausgeglichen werden könnten:
Gerade wenn die Marketingsmaschinerie die Erwartungen hochschraubt, könnten zahlreiche Konsumenten geplante Anschaffungen verschieben.
Sichere Gewinner der XP-Werbeoffensive sind demnach nur die Agenturen und Medien.
Zuletzt war Windows wegen der umstrittenen "Smart Tags" im Gespräch:
Weltweite Integration von "Smart Tags"
