Philips gibt Handy-Produktion auf
Der niederländische Elektronikkonzern Philips gibt die eigenständige Herstellung von Mobiltelefonen auf.
Wie das Unternehmen heute in Amsterdam bekannt gab, werden Teile des Philips-Entwicklungsprogramms und der Produktion in eine Partnerschaft mit der China Electronics Corporation [CEC] eingebracht.
Gespräche noch heute
Über die grundsätzliche Neuordnung des Geschäfts mit
Mobiltelefonen sind nach Angaben des Konzerns noch für heute
Gespräche mit dem Betriebsrat in Frankreich vorgesehen.
Philips300 Mio. Euro für Restrukturierung
Für die seit längerem erwartete Neuordnung im Bereich der Verlust bringenden Mobiltelefone will Philips 300 Millionen Euro bereitstellen.
Diese Summe, die im zweiten oder dritten Quartal fällig werden soll, komme zusätzlich zu früher angekündigten Kosten zur Umstrukturierung bei Komponenten und Verbrauchselektronik [350 Mio. Euro] sowie bei Halbleitern [90 Mio. Euro].
Marke "Philips" bleibt
Philips fertigt derzeit Mobiltelefone in einem Gemeinschaftsunternehmen in Shenzen [China]. Philips wird sich künftig vor allem auf die Rolle als Technologie-Lieferant konzentrieren, zugleich aber Mobiltelefone unter dem Namen Philips verkaufen, soweit das Gewinn bringe.
