26.06.2001

UMBAU

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Philips gibt Handy-Produktion auf

Der niederländische Elektronikkonzern Philips gibt die eigenständige Herstellung von Mobiltelefonen auf.

Wie das Unternehmen heute in Amsterdam bekannt gab, werden Teile des Philips-Entwicklungsprogramms und der Produktion in eine Partnerschaft mit der China Electronics Corporation [CEC] eingebracht.

300 Mio. Euro für Restrukturierung

Für die seit längerem erwartete Neuordnung im Bereich der Verlust bringenden Mobiltelefone will Philips 300 Millionen Euro bereitstellen.

Diese Summe, die im zweiten oder dritten Quartal fällig werden soll, komme zusätzlich zu früher angekündigten Kosten zur Umstrukturierung bei Komponenten und Verbrauchselektronik [350 Mio. Euro] sowie bei Halbleitern [90 Mio. Euro].

Marke "Philips" bleibt

Philips fertigt derzeit Mobiltelefone in einem Gemeinschaftsunternehmen in Shenzen [China]. Philips wird sich künftig vor allem auf die Rolle als Technologie-Lieferant konzentrieren, zugleich aber Mobiltelefone unter dem Namen Philips verkaufen, soweit das Gewinn bringe.